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Bioelektrische Aktivität des Gehirns

TPS NEUROLITH ALZHEIMER

ZERTIFIZIERTE ALZHEIMER-THERAPIE · CE-ZUGELASSENES MEDIZINPRODUKT

Alzheimer-Therapie mit TPS Neurolith –
sanfte Hilfe im Zentrum Dr. Putz

Eine Diagnose Alzheimer trifft tief. Plötzlich stehen Fragen im Raum, auf die niemand eine einfache Antwort hat: Was kommt jetzt? Was kann man tun? Lässt sich Alzheimer aufhalten?

Im INUSpherese® Zentrum Dr. Putz in Hainburg in NIederösterreich ergänzen wir die ärztliche Standardtherapie um ein modernes, schonendes Verfahren: die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) mit dem System Neurolith® von Storz Medical. Ohne Operation, ohne Narkose, ohne Schmerzen.

TPS IM VIDEO

Was ist die Transkranielle Pulsstimulation (TPS)?

Stellen Sie sich vor, Sie könnten einzelne Hirnareale gezielt anregen – ohne Eingriff, ohne Medikament, einfach von außen durch den Kopf hindurch. Genau das macht die TPS-Therapie möglich.

Das Gerät Neurolith® des Schweizer Herstellers Storz Medical erzeugt sehr kurze, energiearme Schallpulse (akustische Stosswellen). Diese Pulse dringen bis zu acht Zentimeter tief in das Gehirn ein und treffen dort genau jene Regionen, die bei Alzheimer typischerweise nachlassen: Bereiche für Gedächtnis, Sprache, Aufmerksamkeit und Orientierung.

Der „Wirkstoff" dieser Methode ist keine Chemie – es sind physikalische Impulse. Die Stosswellentherapie wird seit 1980 sicher in der Medizin eingesetzt. Bei TPS sind die Pulse so dosiert, dass sie das Gewebe nicht schädigen, sondern aktivieren.

3D-Navigationssystem des NEUROLITH® für präzise Hirnstimulation bei Alzheimer-Therapie

3D-Navigationssystem des NEUROLITH® für präzise Hirnstimulation bei Alzheimer-Therapie

Das kameragestützte BodyTrack®-System visualisiert die behandelten Bereiche auf einem 3D-Modell des Patientenkopfes. © Storz Medical AG

Wie wirkt die TPS-Therapie auf das Gehirn?

Die sanften Pulse stoßen im Gehirn mehrere natürliche Prozesse an:

  • Die Durchblutung in den behandelten Bereichen wird verbessert. Mehr Blut bedeutet mehr Sauerstoff und mehr Energie für die Nervenzellen.

  • Es bilden sich neue kleine Blutgefäße – das Gehirn wird buchstäblich besser versorgt.

  • Der Körper schüttet Wachstumsfaktoren (BDNF, GDNF) aus – körpereigene Stoffe, die wie ein Dünger für Nervenzellen wirken: sie unterstützen, dass beschädigte Zellen sich erholen und neue Verbindungen knüpfen.

  • Die Neuroplastizität wird gefördert – die Fähigkeit des Gehirns, sich umzuorganisieren und neue Wege zu finden.

  • Auch die Stimmung kann sich verbessern, weil bestimmte Botenstoffe ausgeglichener werden.

Genau dort, wo Alzheimer ansetzt – bei verlorenen Verbindungen und schlechterer Durchblutung – versucht die TPS gegenzusteuern.

GERÄT

NEUROLITH® TPS-System von Storz Medical

Das NEUROLITH®-System: Auf dem Bildschirm werden die MRT-Daten des Patienten sowie die Position der Pulse in Echtzeit visualisiert. © Storz Medical AG

Das Neurolith® ist derzeit das einzige System mit Zulassung speziell für die Alzheimer-Behandlung. Während der Sitzung wird die Position der Pulse mithilfe Ihrer eigenen MRT-Aufnahme in Echtzeit am Bildschirm verfolgt – ein kameraunterstütztes BodyTrack®-System navigiert präzise durch Ihr persönliches Gehirn. Mehr zur Methode beim Entwickler-Team an der MedUni Wien.

Wir sind Partner von SOZO Brain Centers und damit immer am neuesten Stand. 

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NEUROLITH® TPS-System von Storz Medical mit Behandlungssoftware und Echtzeit-Hirn-Navigation

GERÄT

Patientin während der TPS-Behandlung mit Neurolith im Inuspherese Zentrum Dr. Putz

Während der TPS-Sitzung setzt der Arzt das Handstück gezielt auf die Kopfhaut. Die Erkennungsbrille ermöglicht die präzise Navigation per BodyTrack®-System. © Storz Medical AG

Während einer Sitzung sitzen Sie entspannt in einem Behandlungsstuhl – die ganze Zeit wach und ansprechbar. Spürbar ist ein leichtes, rhythmisches Klopfen am Kopf. Viele Patienten beschreiben es als angenehm. Nach 30 Minuten gehen Sie wieder nach Hause.

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So läuft die TPS-Behandlung ab

Behandlungsprotokoll (laut klinischen Studien) in unserem Zentrum in Niederösterreich.

Sitzungen im Erstdurchgang (innerhalb 2 Wochen)

Dauer pro Sitzung

Pulse je Sitzung, verteilt auf Frontallappen, Parietallappen, Precuneus und Temporallappen

Schritt

Was passiert

Dauer

1. Erstgespräch

Krankengeschichte, Befunde, Indikationsprüfung

ca. 60 Min.

2. MRT-Aufnahme

Falls noch keine vorhanden, durch Zuweisung extern (T1-gewichtet)

extern

3. Behandlungszyklus

6 Sitzungen à 30 Min., ca. 6.000 Pulse/Sitzung auf gezielt ausgewählte Hirnareale

2 Wochen

4. Auffrischungs-Sitzungen

1 Sitzung alle 4–6 Wochen zur Erhaltung des Effekts

laufend

5. Verlaufskontrolle

Gedächtnis- und Aufmerksamkeitstests, ärztliches Gespräch

nach 3, 6, 12 Monaten

Für wen ist die Alzheimer-Therapie mit TPS geeignet?

Die TPS-Behandlung ist gedacht für Menschen mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz. Je früher die Diagnose, desto besser sind die Voraussetzungen – weil dann noch ausreichend funktionsfähiges Hirngewebe vorhanden ist, das stimuliert werden kann.

Nicht geeignet ist die Behandlung laut Hersteller bei:

  • Metallteilen oder Implantaten im Kopfbereich

  • Schrittmachern (die nicht für die fokussierte Stosswellentherapie zugelassen sind)

  • Bösartigem Tumor im Behandlungsgebiet

  • Thrombosen im Behandlungsbereich

  • Unbehandelten Blutgerinnungsstörungen (z. B. Hämophilie)

  • Schwangerschaft

  • Kortisonbehandlung innerhalb der letzten sechs Wochen vor der ersten Sitzung

  • Gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, die die Krampfschwelle senken

Besondere Vorsicht 

ärztliche Einzelfallabwägung nötig:  gutartiger Tumor im Behandlungsbereich, Schädelknochendefekte.

Ob TPS für Sie persönlich infrage kommt, klären wir in einem ausführlichen ärztlichen Erstgespräch – in Ruhe und auf Augenhöhe.

Image by Albert Kuular

Alzheimer richtig erkennen – moderne Diagnostik aus dem Blut

Eine sinnvolle Therapie braucht eine sichere Diagnose. Wir setzen auf zwei moderne Marker:

ein Eiweißbruchstück, das bei Alzheimer-Veränderungen früh ansteigt. Geeignet zum frühen Erkennen oder Ausschließen einer Alzheimer-Erkrankung.

der erste in Europa offiziell zugelassene Bluttest für Alzheimer. Er misst das Verhältnis zweier Eiweiße, das bereits in einer sehr frühen Phase verändert ist.

Beide Tests sind sinnvoll, wenn Sie selbst oder ein Angehöriger Veränderungen bemerken – Wortfindungsprobleme, Vergesslichkeit, Orientierungsschwierigkeiten – und Klarheit suchen.

NAD+-Infusion – Energie für Ihre Zellen

NAD+ (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid) ist ein körpereigener Treibstoff in jeder Zelle – unverzichtbar für Energiegewinnung, Reparaturvorgänge und Schutz vor oxidativem Stress. Mit zunehmendem Alter und bei chronischen Erkrankungen sinkt der NAD+-Spiegel. Bei Alzheimer-typischen Veränderungen scheint NAD+ eine besondere Rolle zu spielen.

Im Zentrum Dr. Putz verabreichen wir NAD+ als Infusion über die Vene. Der Wirkstoff gelangt so direkt in den Blutkreislauf. NAD+ ist keine Alzheimer-Therapie für sich – es ist eine stärkende Begleitmaßnahme, die wir gezielt zur Unterstützung der TPS-Therapie einsetzen, wenn es im Einzelfall sinnvoll ist.

Unser ganzheitliches Konzept – nichts wirkt allein

So wirksam moderne Verfahren sein können – ein einzelnes Verfahren reicht bei einer komplexen Erkrankung wie Alzheimer nicht aus. Deshalb fügen wir mehrere Bausteine zu einem stimmigen Behandlungsplan zusammen:

Bluttests (pTau181, Aß42/40), MRT, ärztliches Gespräch

als Kernverfahren bei der Alzheimer-Indikation

mit tDCS (sanfte Gleichstromreizung) und taVNS (Vagusnerv-Stimulation am Ohr) – gezielt bei Begleitsymptomen

z. B. mit NAD+-Infusionen, B-Vitaminen, individueller Optimierung

Wir versprechen keine Heilung. Wir versprechen Sorgfalt, Zeit und ein nach wissenschaftlichem Stand zusammengestelltes Konzept.

 

→ Mehr zu unserem gesamten Neuromodulations-Angebot: Übersichtsseite Neuromodulation

Über Dr. Carmen Putz

Dr. Carmen Putz, Ärztin im INUSpherese® Zentrum – Spezialistin für Neuromodulation und Alzheimer-Therapie

Dr. Carmen Putz ist Allgemeinmedizinerin mit fachärztlicher Ausbildung in Anästhesie und Intensivmedizin. Seit 2009 niedergelassen, hat sie ihre Praxis ab 2023 um die INUSpherese® erweitert.

Ihre Schwerpunkte: Umweltmedizin, neurologische Erkrankungen, Long-COVID/ME-CFS, Neuromodulation.

Standort:
Hainburg an der Donau (nahe Wien und Bratislava) in NÖ - Österreich

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Lässt sich Alzheimer aufhalten? Was Studien zur TPS zeigen

Die Methode wurde an der Medizinischen Universität Wien durch die Arbeitsgruppe von Prof. Roland Beisteiner wesentlich mitentwickelt. Mehrere Studien zeigen Hinweise auf eine Wirkung

Erste klinische Studie. Patienten zeigten nach TPS messbare Verbesserungen in Gedächtnis- und Aufmerksamkeitstests, die über drei Monate stabil blieben.

Hinweise, dass nach TPS der typische Hirngewebs-Schwund langsamer voranschreitet.

Bestätigung der kognitiven Effekte und zusätzlich Hinweise auf eine Verbesserung depressiver Symptome.

Praxisdaten bei leichter bis schwerer Alzheimer-Demenz.

Diese Studien sind vielversprechend und der Grund, warum wir die TPS in unser Behandlungskonzept  in unserem Zentrum in Niederösterreich aufgenommen haben. Die TPS-Therapie ist kein Ersatz für die ärztlich verordnete Standardtherapie – sondern eine ergänzende Methode in unserem Gesamtkonzept.

FAQ

TECHNIKEN

Quellen & weiterführende Informationen

Studien zur TPS:

Beisteiner R. et al. Transcranial Pulse Stimulation with Ultrasound in Alzheimer's Disease. Advanced Science, 2020. Volltext

Popescu T. et al. Transcranial ultrasound pulse stimulation reduces cortical atrophy in Alzheimer's patients. Alzheimer's & Dementia: Translational Research, 2021. Volltext

Matt E. et al. Transcranial pulse stimulation (TPS) improves depression in AD patients. Journal of Translational Medicine, 2022. Volltext

Cont C. et al. Retrospective real-world pilot data on transcranial pulse stimulation in mild to severe Alzheimer's patients. Frontiers in Neurology, 2022. Volltext

Hersteller & Forschung:

Storz Medical – Neurolith® · Prof. Beisteiner / MedUni Wien · Österreichische Alzheimer Gesellschaft

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